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Die Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine beginnt im Jahre 1714. Der englische Ingenieur Henry Mill ließ eine Maschine patentieren, mit der man Wörter 'wie gedruckt' schreiben konnte. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hatte Friedrich von Knaus mehrere Pantographen (Schreibapparate) hergestellt, der Schweizer Uhrmacher Pierre Jaquet-Droz Schreibautomaten (Androiden) gebaut und der Mechaniker Wolfgang von Kempelen eine Schreibmaschine für Blinde konstruiert.
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Weitere Meilensteine im Schreibmaschinenbau sind die Schnellschreibmaschine des Freiherrn von Drais, die Blindenschreibmaschine des Blindenlehrers Foucauld und der "Patent Printer" von Charles Thurber in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die für die Entwicklung der Schreibmaschine wertvollste Konstruktion ist die des Italieners Guiseppe Ravizza, der seinen Schreibapparat Cembalo scrivano (Schreibklavier) nannte. Er hat auch erstmals ein Seidenfarbband verwendet.
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Als
eigentlicher
Erfinder
der
Schreibmaschine
gilt
der
Zimmermann
Peter
Mitterhofer
aus
Partschins
bei
Meran,
der
insgesamt
fünf
Modelle
baute,
das
erste
1864.
Stecknadelspitzen
erzeugten
eine
Lochschrift
im
Papier.
Seine
ersten
Modelle
waren
aus
Holz,
Lederflecken
und
Metalldrähten
hergestellt.
Zur
damaligen
Zeit
hatte
leider
niemand
die
Bedeutung
dieser
Erfindung
erkannt,
daher
wurden
diese
Maschinen
nicht
serienmäßig
hergestellt.
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Die erste fabriksmäßig produzierte Schreibmaschine ist die im Jahr 1865 vom dänischen Pastor Malling Hansen hergestellte Schreibkugel. Die Remington, eine Erfindung der Amerikaner Sholes und Glidden, wurde am 1873 serienmäßig produziert.
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Bis zur modernen Schreibmaschine war es aber noch ein weiter Weg, da ihre Erfinder immer wieder neue Ideen umsetzten. So wurden Ein- und Vieltastermaschinen gebaut, Maschinen mit Voll- und Halbtastatur und Apparate mit einfacher, doppelter oder ohne Umschaltung angefertigt.
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Seit 1888 ist die Tastatur genormt und das blieb sie im Wesentlichen bis zum heutigen Tag. |
Web: R. Mathies