zum BFI Tirol.

Das Kursjahr 2002 - 2003 kann im Rückblick als sehr kreatives, innovatives Jahr beschrieben werden. Im Bereich der Informationstechnologie und des E - Learnings wurden wesentliche konzeptionelle Überlegungen angestellt und erste sinnvolle Ergänzungen zum herkömmlichen Unterrichtsstoff erarbeitet und über das Internet angeboten.

Methodik und Didaktik müssen dabei zielgenau für unsere Jugendlichen passen, denn meist sind es nicht rein schulische Probleme, die unsere KursteilnehmerInnen aufzuarbeiten haben. Ungestillte emotionale und soziale Bedürfnisse und Wünsche lassen sich damit nicht erfüllen. Vor allem muss es vermieden werden, neue Hürden aufzubauen, neue Schranken, Barrieren und Misserfolgserlebnisse damit zu schaffen. Behutsames Hinführen, Lernen in verarbeitbaren Arbeitsschritten, Fordern aber nicht Überfordern in einem Vertrauen gebenden Lernumfeld, das immer auch methodische Alternativen anbietet, scheinen uns sinnvoll.

Es ist daher kein Zufall, dass diese mehr technisch ausgerichtete Entwicklung einen Gegenpol fand im Erlebnislernen und im Theaterspiel. Als Beispiele für Erlebnislernen seien hier die Interviews mit in Tirol durchaus bedeutenden Persönlichkeiten und PolitikerInnen genannt. Die selbstständige Vorbereitung auf diese Gespräche, die Gesprächsführung, die Dokumentation und Präsentation waren Erlebnisse, die nachwirken. Solches Lernen ist bedeutsam! Die Rede ist hier nicht von coolen Großstadtjugendlichen und Starmaniacs, sondern von Jugendlichen, die hart um Anerkennung und Identität ringen. Ein Zitat der engagierten Journalistin Michaela Spirk-Paulmichl in der Tiroler Tageszeitung vom 21./22. Juni 2003 über unsere KursteilnehmerInnen mag das verdeutlichen:

Harter Kampf

"Während an anderen Schulen Olympiaden durchgeführt werden, haben sie einen vielleicht manchmal schwierigeren Kampf gewonnen - gegen das Gefühl, dass ihr Leben sinnlos ist."

Und an anderer Stelle im gleichen Artikel:

Wie eine große Familie

"Ziel der Schüler aus ganz Tirol ist ein Hauptschulabschluss, der vielen wieder die Möglichkeit einer Lehre öffnet. Andere verlassen die immer voll besetzten Kurse so selbstbewusst, dass sie sogar an ein Studium denken. "
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Die verschiedenen Webseiten zu diesem Kursjahr werden erst durch neue Dokumente aus dem Kursjahr 2003/04 ersetzt und dann allmählich zu einer Sammlung zusammen gefasst, Wesentliche finden Sie hier:

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