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Geschichte

Der Josefsbrunnen stand ursprünglich nördlich der heutigen Annasäule in der damals "Vorstadt" genannten Maria - Theresien - Straße vor der Spitalskirche. Südlich der Annasäule stand der Joachimsbrunnen.

Zwei Männer mit Kind als Brunnenfiguren - der heilige Josef und der heilige Joachim - das hat aus moderner Sicht etwas Faszinierendes, zumal zu dieser Zeit der heilige Josef in Tirol mit Ausnahme des Servitenordens noch nicht besonders verehrt wurde. Seine Verehrung war eine - noch junge - österreichische und nicht so sehr Tiroler Tradition. Zum besseren Verständnis folgt deshalb hier eine etwas ausführlichere Darstellung des Umfeldes:

Heiliger Josef und heiliger Georg

Zur Zeit der Errichtung des Josefsbrunnens war der heilige Georg, ein Ritter, Landespatron von Tirol. Georg war es auch, der auf der Annasäule eine Statue erhielt. Auch die 1730 fertiggestellte Georgskapelle von Hofbaumeister Georg Anton Gumpp im östlichen Teil des Alten Landhauses spricht für die Verehrung des heiligen Georg, der bis 1772 Landespatron von Tirol war. Noch im Jahr 1780 wurde dem heiligen Georg die zweitgrößte Kirche Tirols im Gemeindegebiet von Neustift im Stubaital geweiht. Georg war in Tirol ein äußerst beliebter Heiliger, ihm wurden viele Kirchen und Kapellen geweiht.[1] Auch als Brunnenfigur z.B. in Rum bei Innsbruck war der Heilige geschätzt. Der Georgstag (Fest 23. April) war in der Landwirtschaft ein wichtiger Tag: Dienstboten konnten an diesem Tag wechseln, Zinsen waren an diesem Tag zu bezahlen. Pferde wurden am Georgstag gesegnet, verbreitet sind noch heute Pferdeumritte.

Josef als Brunnenfigur

Warum wurde Josef als Brunnenfigur gewählt? Verständlich wird das im Zusammenhang mit der im 17. Jh. in den österreichischen Erblanden einsetzenden Josefsverehrung, dazu unten mehr. Die Erklärung könnte eventuell ganz banal sein: Zur Zeit der Aufrichtung des Josefsbrunnens war der fast unbekannte Joseph I. (26.7.1678 - 17.04.1711) Kaiser von Österreich (Kaiser von 1705 - 1711). Er war ältester Sohn und Nachfolger Kaiser Leopolds I. Bereits 1678, anlässlich der Geburt des langersehnten Stammhalters Leopold I., errichteten die Feldkircher einen Josefsbrunnen. Der heilige Josef war in Vorarlberg kaum populärer als in Tirol[2]. Man wollte sich möglicherweise einfach dem Herrscherhaus andienen. Allerdings spricht viel dafür, dass vor allem künstlerische Überlegungen im Vordergrund standen.

Für künstlerische Beweggründe spricht das klare ikonographische Konzept: Auf der Annasäule Maria und Anna und südlich und nördlich davon ihre Männer Josef und Joachim. Dass sowohl Maria wie Anna in Richtung Josefsbrunnen schauen, kann mit der angestammten Ausrichtung des heiligen Georg zusammenhängen. Der Georgenturm und das Georgentor standen Richtung Süden, und so wurde auch die Georgsstatue auf der Annasäule Richtung Süden aufgestellt. Eine weitere mögliche Erklärung ist, dass die zwei heiligen Frauen damit ja gleichzeitig in Richtung Altstadt schauen und sie unter ihren Schutz nehmen.

Der Brunnen

Josef mit Jesus als Kind

Der Stadtbaumeister Georg Renn ließ 1709 für den zweiten Brunnen der Vorstadt die Steine sprengen, der Bildhauer Konstantin Reser schuf die Säulenfigur. Josef trägt das Jesuskind auf dem rechten Arm und hielt ursprünglich eine Lilie in seiner linken Hand. Aufgestellt wurde der Brunnen gegenüber der Spitalskirche. Auch diesen Brunnen dürfte Johann Martin Gumpp entworfen haben.[3]


Das Schicksal des Josefsbrunnens

1852 - 1853 wurde der St. Josefsbrunnen vor der Spitalskirche unter "Einschaltung von Stufen" neu aufgestellt.

Der St. Josefsbrunnen wurde am 26. Dezember 1870, da er als Verkehrshindernis empfunden worden war, abgetragen. Konrad Fischnaler gibt in der Innsbrucker Chronik als Begründung allerdings an, der ruinöse Zustand sei für die Entfernung aus der Neustadt ausschlaggebend gewesen.

Die Figur des Heiligen lag lange Zeit unbenützt im städtischen Baustadel. Im Zuge der Erbauung des Schlachthofs (1908 - 1910) wurde die barocke Brunnenstatue auf der dortigen Umfassungsmauer aufgestellt, wie Sie es auf obigem Bild aus dem Jahr 1989 sehen können. Josef sollte dort den Eingang zum städtischen Schlachthof segnen und bewachen.

heiliger Josef mit Jesus als Kind, restauriert

Ende der 70-iger Jahre wurde die Statue durch einen schweren Sturm von der Mauer gefegt und beschädigt. Möglicherweise wurde bei der folgenden Restaurierung die Lilie[4] nicht wieder hergestellt. Noch einmal stand dann die Brunnenfigur beim Portierseingang des Schlachthofes. Im Zuge der Arealserweiterung der Tiroler Tageszeitung kam sie in deren Besitz. Heute ist die Brunnenfigur neuerlich restauriert im Eingangsbereich der Tiroler Tageszeitung zu bewundern.


Der neue Josefsbrunnen

Vor der Johannes von Nepomuk Kirche am Innrain steht seit 1992 der "Neue Josefsbrunnen". Geschaffen wurde er vom Künstler Emerich Kerle. Brunnenbecken und die Säule sind aus Marmor. Die Säule trägt das Innsbrucker- und das Landeswappen. Die Bronzefigur, gegossen in Telfs, zeigt den heiligen Josef als Handwerker im Schurz und mit einem Beil. Mit der freien Hand zeigt er auf die Johanneskirche.

Aus historischer Sicht und möglicherweise auch aus ästhetischer mag man es schade finden, dass dieser Brunnen nicht in der Maria - Theresien - Straße aufgestellt wurde. Immerhin wäre dort der angestammte Platz sowohl für den Joachims- als auch den Josefsbrunnen. Jetzt, da diese Straße vom Verkehr befreit und eine Fußgängerzone ist, könnte man sich das Arrangement Josefsbrunnen - Annasäule - Joachimsbrunnen sehr gut wieder vorstellen.

Exkurs: Der heilige Josef

Verehrung des Josef von Nazareth

Die Verehrung des Josef von Nazareth beginnt in Europa spät. Das dürfte damit zusammenhängen, dass im Abendland in den ersten Jahrhunderten vor allem die Märtyrer verehrt wurden. Die koptische Kirche verehrte ihn bereits seit dem 4. Jh. Im Westen nahm die Verehrung ihren Anfang im 9. Jahrhundert bei den Benediktinern auf der Reichenau. Die erste Kirche im Westen wurde ihm im Jahr 1129 in Bologna geweiht.

Der 19. März ist seit dem 10. Jahrhundert Gedenktag - festgelegt wohl in der Absicht, das Fest der Minerva, der römischen Göttin der Handwerker, zu ersetzen.[5] Seit 1621 ist der Tag ein Fest im römischen Kalender, nachdem der Josefskult seit dem 14. Jahrhundert besondes von Bettelorden gefördert wurde. 1729 schrieb Papst Clemens XI. den Festtag für die ganze katholische Kirche fest. Die Habsburger erkoren Josef zu ihrem Hausheiligen. Nachdem Kaiser Ferdinand II. 1620 mit einem Bild des Heiligen in die Schlacht gegen die pfälzisch-böhmische Armee am Weißen Berg bei Prag gezogen war und den Sieg errang, wurde der Josefstag im Habsburger Reich zum Feiertag. Papst Pius IX. ernannte Joseph 1870 zum Patron der ganzen katholischen Kirche, Papst Pius XI. ernannte ihn 1937 zum Patron all derer, die den Kommunismus bekämpfen. Das Fest "Heiliger Josef, der Arbeiter", hat Papst Pius XII. 1955 eingeführt als Gedenktag, der Joseph mit dem Tag der Arbeit am 1. Mai in Verbindung bringen soll. In Spanien ist, wie in den meisten Ländern, der Josephstag auch der Vatertag.

Der heilige Josef wurde von Papst Johannes XXIII. neben der Gottesmutter Maria zum besonderen Schutzpatron des 2. Vatikanischen Konzils erwählt.

Papst Johannes Paul II. wies im Apostolischen Schreiben "Redemptoris Custos" vom 15. August 1989 auf den Beistand und die Fürsprache des hl. Josef hin. Josef ist für ihn in erster Linie ein Vorbild im Glauben aber auch ein Vorbild im Gehorsam.

Hier ein Zitat aus seiner Ansprache beim Angelus am 18. März, dem 3. Fastensonntag, 2001:

"Der hl. Josef stellte sein Leben in den Dienst seiner Gattin und seines göttlichen Sohnes; so wurde er für die Gläubigen zum beredten Zeugnis dafür, daß "herrschen" "dienen" bedeutet. Für eine nutzbringende Unterweisung ins Leben können auf ihn besonders all jene schauen, die in Familie, Schule und Kirche die Aufgabe haben, "Väter" und "Leiter" zu sein."

Josefsverehrung in Österreich

Der heilige Josef als Landespatron Tirols

Dem heiligen Josef wird heute in Tirol von Katholiken eine große Verehrung entgegengebracht. Als Patron der Arbeiter, Handwerker, Zimmerleute, Holzhauer, Schreiner, Wagner, Totengräber, Ingenieure, Erzieher, Pioniere, Reisenden, Verbannten und einigen mehr, wurde er mit der Zeit ein volkstümlicher Heiliger.

Er steht in gewissem Sinn für ein einfaches, bescheidenes, durch redliche Arbeit geprägtes Leben. Diese Schlichtheit empfahl ihn ja auch besonders den Bettelorden, die von Reichtum nichts wissen wollten. In den entbehrungsreichen Aufbaujahren nach dem II. Weltkrieg gab sein Vorbild Halt.

Heute wird er vielfach speziell für die Belange der Tiroler ArbeitnehmerInnen interpretiert. Sein Werdegang in Tirol ist aber ein ganz anderer, der Wechsel vom heiligen Georg zum heiligen Josef lässt sich eher mit zwei modernen Begriffen fassen als:

Zentralismus und Einsparung

Unter Maria Theresia machte Wien Druck auf den Papst, die Feiertage einzuschränken.[7] Mit Breve vom 22. Juni 1771 wies Papst Clemens XIV. die Bischöfe an, dass in ihren österreichischen Diözesangebieten künftig nur noch 15 allgemeine Feste sowie das Fest unius tantum Principalis Patroni zu begehen seien. Zudem wurde das Vigil - Fasten am Vorabend der Feiertage auf den Advent übertragen, um auch die "Feierabende" zu streichen.

Maria Theresia erließ am 11. Jänner 1772 eine Feiertagsordnung für Vorderösterreich. 1772 ging es dabei nur noch um die bürokratische Einführung von Landesfeiertagen. Die Diözesen hatten ein Vorschlagsrecht für den Landesheiligen. Wien machte einigen Druck auf die Länder, unter anderem mit dem Argument, der Kalender müsse rechtzeitig gedruckt werden. Zitat Mag. Dr. Ulrich Nachbaur: "Und die Landesstellen konnten ihrer Majestät gehorsamt deren Lieblingsheiligen zur Ernennung vorschlagen. Und da die Problematik überall ähnlich lag, fiel in allen westlichen und südlichen Ländern die Entscheidung für den heiligen Josef als Landespatron. Deshalb gilt er heute noch als Landespatron von Vorarlberg, Tirol, Kärnten und der Steiermark." Der Name des zukünftigen Regenten könnte dabei durchaus auch eine Rolle gespielt haben.

Die Einführung der Landespatronate sollte zur Reduktion und Vereinheitlichung der Feiertage führen. Ziel der aufgeklärten Verwaltungsreformen war es, in den Provinzen eine gleichförmige Verwaltung durchzusetzen. Deshalb wurden statt der vermutlich günstigeren Diözesanfeiertage[8] die Landesfeiertage verordnet. Der heilige Josef war, wie bereits erwähnt, damals in Tirol noch nicht sehr populär. Die Landstände hatten mit einem Patron des zentralistischen Absolutismus wenig Freude. Die Tiroler Stände haben ihn jedenfalls später wissentlich übergangen.

Der heilige Josef als moderner Patron der Arbeit in Tirol

Eine bemerkenswerte Ansprache zum Josefitag am 19. März 2004 hielt der neue Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer in der Spitalskirche. Er sprach sich für die "Sicherung des Zeitwohlstandes" und gegen den Trend in der Arbeitswelt aus, zu jeder Zeit verfügbar zu sein. Bischof Scheuer erinnerte daran, dass der Strukturwandel in der Arbeitswelt vielen Menschen eine Chance eröffnet habe, dass es aber viele Menschen gebe, die diesem Wandel nicht Stand hielten. Menschen, die gemobbt würden oder ausgebrannt wären. Bischof Scheuer formulierte Kriterien für gute und sinnerfüllte Arbeit, denen wir uns anschließen wollen:

"Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Zumutbarkeit von Arbeitszeit und Mobilität, angemessenes Einkommen, Respekt vor menschlichen Fähigkeiten und Umweltverträglichkeit."

Zitiert nach "Tiroler Tageszeitung" vom 20.03.2004.


Anmerkungen

[1] Am 30.06.2005 hat der Tiroler Landtag den Heiligen Georg auf Initiative von Landtagspräsident Prof. Ing. Mader als zweiten Landespatron wieder geehrt. Der Antrag dazu, zitiert aus dem Kurzprotokoll der 14. Sitzung der XIV. Gesetzgebungsperiode des Tiroler Landtages am 30. Juni 2005, lautete: "Im Sinne einer Würdigung des früheren Landespatrons und der Geschichte des Landes Tirol sowie der neuen landesgeschichtlichen Entwicklung spricht sich der Tiroler Landtag dafür aus, dass der Hl. Georg zum zweiten Patron des Landes Tirol bestimmt wird und die hiefür notwendigen kirchenrechtlichen Schritte in die Wege geleitet werden." Sie können den Text im Original nachlesen unter: >> Parlamentarische Materialien Gastzugang >>

Neben der Kapelle im Landhaus sind in Tirol insgesamt drei Mutterkirchen (St. Georgen, Taisten, Lüsen), 36 ehemalige Filialkirchen und acht (Burg-)Kapellen dem Hl. Georg geweiht.

[2] Vergleichen Sie dazu und im Folgenden den exzellenten Vortrag von Mag. Dr. Ulrich Nachbaur: "Der heilige Josef, ein verschmähter Landespatron" gehalten am 19. März 2003 in Bregenz. Aus der Reihe "Neue Forschungen aus dem Vorarlberger Landesarchiv". Bitte lesen Sie den Text im Original unter: >> Der heilige Josef, ein verschmähter Landespatron >>

[3] Quellen: Konrad Fischnaler: Innsbrucker Chronik mit Bildschmuck nach alten Originalen und Rekonstruktions-Zeichnungen. I. Historische Chronik. Innsbruck 1929. Druck und Verlag der Vereinsbuchhandlung und Buchdruckerei. Sowie: Konrad Fischnaler: Innsbrucker Chronik mit Bildschmuck nach alten Originalen und Rekonstruktionszeichnungen sowie dem Gesamtregister. V. Neue Beiträge mit dem Innsbrucker Künstler - Kreis 1209 - 1928. Innsbruck 1934. Druck und Verlag der Vereinsbuchhandlung und Buchdruckerei. Bitte vergleichen Sie dazu auch die folgende Anmerkung.

[4] Die Lilie steht als Symbol für Reinheit und Keuschheit in enger Verbindung mit der Marienverehrung und wurde Josef als Attribut zugeordnet. Die Angaben in der Literatur zum Josefsbrunnen sind widersprüchlich.

Fallweise werden Joachimsbrunnen und Josefsbrunnen verwechselt. Auch die Angaben von Johanna Fellmayer zum Josefsbrunnen in "Die profanen Kunstdenkmäler der Stadt Innsbruck außerhalb der Altstadt" in: Österreichische Kunsttopographie Band XLV, Seite 22 sind meiner Meinung nach zu überprüfen. Fellmayer schreibt dort von einem schwarzen Brunnenbecken als Gegenstück zum weißen Becken des Joachimsbrunnens. Es spricht einiges dafür, dass hier eine Verwechslung mit dem Marienbrunnen vorliegt. Die Details würden den Rahmen dieser Webseite sprengen. Ebenso zu überprüfen sind auch die Angaben zu den weiteren Besitzverhältnissen. Sie sollen sogar gerichtsanhängig geworden sein. Wenn Sie über genauere Informationen oder auch über Bildmaterial verfügen, wäre Ihnen der Autor dieser Serie sehr dankbar dafür!

Dank gebührt jedenfalls auch der Tiroler Tageszeitung für den Erhalt und die Pflege dieses wertvollen Kulturguts. Und vielleicht - man darf ja hoffen - krönt diese schöne Statue dereinst wieder einen Brunnen.

[5] Diese Ausführungen sind teilweise wörtliche Zitate aus zwei Quellen, bitte lesen Sie die ausführlicheren Angaben im Original nach unter:

>> Heiligenlexikon >> und auf der englischen Seite "Catholic Encyclopedia". Sie finden dort eine ausgezeichnete Auflistung zur Verehrung des heiligen Josef. >> The Catholic Encyclopedia, Volume VIII >>

[6] Der Gründung des Servitenklosters war eine unter Erzherzog Ferdinand II. (1565 - 1595) einsetzende Welle von Klostergründungen in Innsbruck vorausgegangen. Das Stift Wilten hatte sich seit der Gründung Innsbrucks erfolgreich gegen die Errichtung von Klöstern in Innsbruck gewehrt. Nach dem Schiedsspruch von 1453 von Kardinal Nikolaus von Cues zu Gunsten der Stadt und im Zusammenhang mit der katholischen Restauration unter Erzherzog Ferdinand II. war das nicht mehr möglich. In kurzer Zeit wurden in Innsbruck die Klöster der Jesuiten, Franziskaner und Kapuziner gegründet. Vergleichen Sie dazu "Die Geschichte des Stiftes Wilten seit 1138" von Klemens Halder O. Praem. In: 850 Jahre Prämonstratenser Chorherrenstift Wilten. 1138 - 1988. 2. Auflage 1989. Hrg. Stift Wilten. Buchverlag Tiroler Tageszeitung. ISBN 3-85301-001-6. Seite 19 - 60. Seite 29.

Eine genauere Darstellung finden Sie in den Ausführungen über die Gründung Innsbrucks und den Tauschvertrag von 1180 unter >> Details zur Geschichte Innsbrucks >>

Die Innsbrucker Pfarre St. Josef wurde übrigens erst unter Bischof Paulus Rusch im Jahr 1947 errichtet. Vergleichen Sie dazu Josef Gelmi: Geschichte der Kirche in Tirol. Nord-, Ost- und Südtirol. 2001 Verlagsanstalt Tyrolia. ISBN: 3-7022-2350-9 (Tyrolia), ISBN: 88-8266-095-8 (Athesia). Seite 528.

[7] Vergleichen Sie dazu die bereits in Anmerkung 1 erwähnte hervorragende Studie von Mag. Dr. Ulrich Nachbaur.

[8] Die Diözesanpatrone der Diözese Brixen waren der hl. Kassian und der hl. Vigil - beide sind auch auf der Annasäule verewigt - aber auch der hl. Albuin und der hl. Ingenuin. Das Bundesland Tirol war kirchlich auf die Diözesen Brixen und Salzburg aufgeteilt. 1925 wurde Innsbruck auf Grund der neuen Grenze (Abtrennung Südtirols 1919) zur Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch erhoben. 1964 wurde die Diözese Innsbruck errichtet. Als Diözesanpatron wurde der hl. Petrus Canisius gewählt.


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