Hier finden Sie einige Wörter erklärt, die vielleicht nicht allgemein bekannt sind.
Gerade die vielen neuen Begriffe aus der Computer - Welt werden in den Medien zwar häufig verwendet, was aber bedeuten sie wirklich?
Leider bedarf diese Seite einer gründlichen Erneuerung und Überarbeitung, die für 2010 geplant ist, einige Erklärungen finden Sie hoffentlich dennoch hilfreich.
Das Arbeitsmarktservice - kurz AMS - ist das führende Dienstleistungsunternehmen am Arbeitsmarkt in Österreich. Es vermittelt Arbeitskräfte auf offene Stellen und unterstützt die Eigeninitiative von Arbeitsuchenden und Unternehmen durch Beratung, Information, Qualifizierung und finanzielle Förderung.
Als Dienstleistungsunternehmen des öffentlichen Rechts trägt das AMS im Rahmen der Vollbeschäftigungspolitik der Bundesregierung, im Auftrag des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit und unter maßgeblicher Beteiligung der Sozialpartner zur Verhütung und Beseitigung von Arbeitslosigkeit in Österreich bei.
Mit dem Arbeitsmarktservicegesetz vom 1. Juli 1994 wurde die Arbeitsmarktverwaltung (AMV) aus dem Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales ausgegliedert und das Arbeitsmarktservice (AMS) als Dienstleistungsunternehmen des öffentlichen Rechts konstituiert.
Zweimal im Jahr führen wir Aufnahmegespräche durch. Sie setzen sich zusammen aus einem schulischen Einstufungstest und einem ca. halbstündigen Gespräch mit einer Sozialpädagogin oder einem Sozialpädagogen. Der Einstufungstest entscheidet darüber, in welche Lerngruppe die KursteilnehmerInnen kommen. Das Gespräch bildet die Grundlage für die weitere sozialpädagogische und sozialarbeiterische Betreuung.
Oft auch Schnuppertage oder Schnupperwoche genannt.
Während dieser Zeit arbeiten die KursteilnehmerInnen in einem Betrieb, um die Arbeit, das Arbeitsklima, die Arbeitsbedingungen aber auch die Firma besser kennen zu lernen.
Sie sollen sich darüber klar werden, ob ihre Interessen und Fähigkeiten mit den Anforderungen des Berufes und des Betriebes übereinstimmen.
Für die Betriebe ist es eine gute Möglichkeit, sich Lehrlinge auszusuchen, die optimal in die Firma passen.
Bezeichnet auf unserer Webseite die Art des Unterrichts in Blöcken. Es werden nicht alle Fächer gleichzeitig unterrichtet. Ein Nebenfach wird rund zwei Monate lang unterrichtet, dann erfolgt die Endprüfung. Die Note dieser Prüfung kommt am Ende des Schuljahres ins Zeugnis. An die Stelle dieses geprüften Faches tritt im Stundenplan ein anderes Fach.
Ein Programm, das Internetseiten darstellen kann. Ohne Browser (gesprochen: Brauser) ist ein Surfen im Internet nicht möglich. Es gibt ganz verschiedene Browser, die man umfassender auch als Benutzeragenten bezeichnet: Desktop-Browser, Text-Browser, Sprach-Browser, Mobiltelefone, Multimedia-Player und manche assistive Software-Technologien, die in Verbindung mit Browser verwendet werden, wie etwa Screenreader, Bildschirmlupen und Spracherkennungssoftware.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter dem Stichwort Web.
Abkürzung für Englisch Basic Support for Cooperative Work. Hier zitiert die Selbstbeschreibung auf der
>> BSCW Webseite >>
"BSCW ist eine vollständig Web-basierte Groupware Lösung, die es Ihnen mit einer kompletten Dokumentverwaltung, einem ausgefeilten Rollenkonzept und moderner Kalenderfunktionalität ermöglicht, Ihre Gruppenarbeit noch besser zu organisieren."
Englisch für "Keks". Es handelt sich um Datenpäckchen, die von einer Internet-Seite erzeugt und auf dem Rechner des Benutzers abgelegt werden. Cookies wurden ursprünglich entwickelt, um etwa die bevorzugte Sprache oder andere Einstellungen eines Benutzers kompakt zu speichern. Bei späteren Besuchen einer Website werden diese Informationen gelesen und fließen entsprechend in die Darstellung ein.
Diese Fähigkeít der Cookies kann allerdings missbräuchlich verwendet werden, was immer häufiger geschieht. "Böse" Cookies halten die Surfgewohnheiten fest und übermitteln diese Daten an andere Anbieter im Netz, ohne dass der Surfer etwas davon bemerkt. Um dies zu verhindern kann man den Browser so einstellen, dass er keine Cookies annimmt, sie also nicht speichert.
Cascading Stylesheets oder CSS ist eine Ergänzungssprache zu HTML/ XHTML, die das Layout/ die Darstellung der Präsentation eines Dokumentes ermöglicht. Sie erlaubt das beliebige Formatieren einzelner HTML-Elemente oder das Definieren zentraler Formate in Dokumenten. Sie sind für eine Webseite dasselbe wie Formatvorlagen für ein Dokument in der Textverarbeitung.
Stylesheets können drei Quellen entstammen: Sie können von demjenigen stammen, der den Inhalt bereitgestellt hat, sie können vom Benutzer erstellt oder in den Benutzeragenten (Browser ) eingebaut sein. Das Zusammenwirken von mit dem Inhalt bereitgestellten, vom Benutzer erstellten und vom Benutzeragenten bereitgestellten Stylesheets wird Kaskade genannt.
Die aufeinanderfolgenden Stilvorlagen funktionieren normalerweise so:
Für normale Deklarationen überschreiben Autor-Stylesheets die Benutzer-Stylesheets, die wiederum das Standard-Stylesheet des Browsers. Der Einsatz von CSS erhöht die Zugänglichkeit von Web - Inhalten.
John Allsopp von westciv.com hat am 4. Mai 2004 einen bemerkenswerten Rückblick auf sechs Jahre Cascading Stylesheets veröffentlicht.
In diesem englischen Artikel werden auch einmal die handelnden Personen hinter den Standards genannt:
>> Message To The Messengers >>
Europäischer Computerführerschein. Ein anerkannter Nachweis über die Computer Kenntnisse. Die Prüfungen zum ECDL werden von zertifizierten Bildungsinstituten abgenommen.
ECDL ist die Abkürzung für European Computer Driving Licence, übersetzt: europäischer Computer-Führerschein.
Er basiert auf einer Initiative des Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union (EU).
EDV ist die Abkürzung für Elektronische Datenverarbeitung. Dieses Kürzel hat heutzutage praktisch nur noch in zusammengesetzten Wörtern wie etwa EDV-TechnikerIn Bedeutung.
Fast niemand verarbeitet heute noch größere Datenmengen nichtelektronisch. Meist werden dafür jetzt die Ausdrücke IT oder IT/IKT Informationstechnologie/ Informations- und Kommunikationstechnologie verwendet. Sprachgeschichtlich ist es hoch interessant, wie schnell ein Modewort verstaubt, wenn sich die entsprechende Technologie erst einmal durchgesetzt hat.
Unter diesem Begriff werden allgemein verschiedene Methoden des Lernens mit Hilfe von Computern verstanden. In den Berufskundlichen Hauptschulkursen setzen wir zunehmend auf das "Web-Based-Training". Dabei werden Lerneinheiten den TeilnehmerInnen öffentlich im Internet zur Verfügung gestellt. Bei dieser Lernform an vernetzten Computern können sich die TeilnehmerInnen in Diskussionsgruppen austauschen und Rückfragen an die LehrerInnen stellen. Entdeckendes Lernen und einfaches Üben sollen sich dabei in etwa die Waage halten.
Klassisches und virtuelles Lernen müssen ausgewogen sein, ansonsten besteht trotz Begleitung und Lernerfolgskontrolle die Gefahr der sozialen Isolierung.
Gut durchdacht bietet E-Learning gute Chancen, fächerübergreifende Projekte auszubauen,
Selbstständigkeit, Kreativität und Eigenverantwortung zu trainieren. Man darf aber trotz dieser Vorteile nicht vergessen, dass Schule sehr viel mehr ist als die Schulbibliothek!
Weiterführende Informationen finden Sie unter
"heißt, soziale Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in allen Bereichen und bei allen Planungs- und Entscheidungsschritten immer bewusst wahrzunehmen und zu berücksichtigen. Alle Vorhaben werden so gestaltet, dass sie auch einen Beitrag zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern leisten."
Gender = "soziales Geschlecht"
Das Englische unterscheidet sprachlich zwischen "sex", dem biologischen Geschlecht, und "gender" , dem sozialen Geschlecht. Mit Gender sind die gesellschaftlichen Geschlechterrollen gemeint, die Vorstellungen und Erwartungen, wie Frauen und Männer sind bzw. sein sollen. Die Geschlechterrollen können sich im Lauf der Zeit ändern und sind innerhalb und zwischen den Kulturen unterschiedlich.
Mainstreaming = "in den Hauptstrom bringen"
Mainstreaming heißt, dass ein bestimmtes Denken und Handeln in den "Mainstream" - in Politik und Verwaltung, Programme und Maßnahmen - übernommen und zu einem selbstverständlichen Handlungsmuster wird. Dass ein Sonderthema zu einem Hauptthema wird. Mainstreaming heißt, den "Mainstream" zu durchdringen und zu verändern.
Kommt aus dem Englischen (wörtlich: "Heimatseite") und meint die Startseite eines Internet Auftritts, einer ganzen Webseite.
Home ist die auf unseren Seiten dafür verwendete Kurzform, da sich Home international und auch auf sehr vielen deutschsprachigen Webseiten durchgesetzt hat.
Sind Auszeichnungssprachen, die im World Wide Web verwendet werden. HTML ist die Abkürzung von Englisch Hyper Text Markup Language oder XML die Abkürzung für Englisch Extensible Markup Language. Auszeichnungssprachen basieren auf der in der ISO-Norm 8879 festgelegten SGML (Standard Generalized Markup Language). Sie dienen, in ihren jeweiligen Anwendungsgebieten, zur logischen Beschreibung von Inhalten, zum Datenaustausch oder zur Definition weiterer Auszeichnungssprachen.
Gültige (valide) HTML/XHTML Dokumente müssen den Richtlinien des W3C entsprechen.
HTTP steht für Englisch Hypertext Transfer Protocol . Es wurde ebenso wie HTML von Tim Berners-Lee entwickelt.
HTTP ist das wichtigste Transportprotokoll (=Transportmechanismus) für Inhalte im Web.
Normalerweise funktioniert HTTP so gut, dass man nichts davon bemerkt.
Der Erfolg des World Wide Webs ist zu einem großen Teil auf die Einfachheit von HTTP zurückzuführen.
Das zu Grunde liegende Prinzip ist einfach: Die Übermittlung von Daten erfolgt nach dem Anfrage-Antwort-Schema.
Der HTTP-Client, z.B. Ihr Computer, sendet seine Anfrage an den
HTTP-Server, in diesem Fall der Server des Tiroler Schulnetzes, der diese bearbeitet und eine Antwort zurücksendet.
Der Austausch der Nachrichten erfolgt normalerweise über das TCP/IP - Protokoll.
Ausführliche Informationen dazu finden Sie bei tecCHANNEL:
>> zu Hypertext Transfer Protocol >>
Hyperlinks/ Links
Sind Verweise in einem elektronischen Dokument.
Link ist die Abkürzung für Hyperlink. Durch anklicken solcher Verweise oder Verknüpfungen gelangt man sehr schnell zu anderen Internet - Inhalten. Ohne diese Links müssten Sie eine oft sehr lange Internetadresse per Tastatur eingeben!
Links können an eine Stelle auf der gleichen Seite führen, sie können zu einer anderen Seite der Berufskundlichen Hauptschulkurse (interne Links) führen oder überhaupt auf ein anderes, nicht von uns gemachtes Internetangebot (externe Links) verweisen. Vorläufig wird auf unserer Webseite nicht zwischen internen und externen Links unterschieden.
PS: Eine Lese Empfehlung, wenn Sie gut genug Englisch verstehen: Tim Berners-Lee, der Erfinder des WWW, hat eine leicht verständliche Erklärung für junge Leute geschrieben, wie Links funktionieren. Unter jungen Leuten versteht er Menschen im Alter zwischen 6 und 96 Jahren:
>> Answers for Young People >>
Der Name leitet sich ursprünglich aus "interconnecting network" (inter = zwischen; net = Netz) ab, also ein Netz, das einzelne Netze untereinander verbindet.
Dem Grunde nach besteht das Internet aus Computern und Kabeln, über die Pakete ausgetauscht werden. Diese Pakete kann man durchaus mit Postkarten vergleichen, die in viele kleine Teile zerlegt werden: Diese Einzelteile werden dann getrennt verschickt, und zwar so, dass jedes Teil den für sich schnellsten Weg findet. Am Zielort werden die Einzelteile wieder zusammengesetzt. Diesen Paketaustausch hat Paul Barran erfunden.
Mittlerweile besteht das Internet aus einer riesigen Zahl regionaler und lokaler Netze in aller Welt, die zusammen "Das Netz der Netze" bilden. Damit erklärt sich auch die oft zu lesende Herleitung "Internet" aus International-Net, was aber geschichtlich gesehen falsch ist.
Das Internet verwendet ein einheitliches Adressierungsschema sowie TCP/IP -Protokolle zur Datenübertragung. Am Beispiel der zerlegten Postkarte: Jedes Einzelteil muss Absender und Empfänger wissen. Erfinder dieser Protokolle waren Vint Cerf und Bob Khan zwischen 1973 - 1983, weshalb sie oft als Väter des Internet bezeichnet werden. Aber in seiner ursprünglichen Form ist das Internet etwas älter.
Das Internet wurde in den 60er Jahren im Auftrag des US -Verteidigungsministeriums entwickelt, um von Computern erzeugte Daten dem gesamten Verteidigungsapparat zugänglich zu machen. Bedingung war, dass "das Netz" auch nach einer erheblichen nationalen Zerstörung, wie beispielsweile einem Nuklearangriff, noch funktionieren sollte. Dies wurde durch gleichberechtigte, möglichst viele Verbindungen erreicht. Über kalifornische Universitäten trat das Internet dann seinen Siegeszug um die Welt an. Seit langem ist es auch für Privatpersonen offen. Das Besondere am Internet ist, dass es niemandem gehört und dass es niemand verwaltet.
ISBN ist die Abkürzung für Englisch
International Standard Book Number oder Deutsch Internationale Standard Buch Nummer. Es handelt sich dabei um eine seit 1972 nach ISO 2108 definierte 10-stellige Nummern für nicht regelmäßige Veröffentlichungen.
Meistens handelt es sich um ein Buch, aber auch einen Tonträger, eine Software oder ein anderes Medienerzeugnis, das damit weltweit eindeutig und maschinenlesbar identifiziert werden kann.
Mit der ISBN Nummer ist es sehr leicht möglich, nach einer bestimmten Publikation zu suchen.
Für den deutschsprachigen Raum empfiehlt sich dafür beispielsweise die Seite:
>> Die Deutschen Bibliothek >>
JavaScript ist eine einfache Skript-Sprache, die im Webbrowser ausgeführt wird. Es ist eine Skriptsprache für das World Wide Web (WWW), die von der Firma Netscape entwickelt wurde und die Webseiten mit interaktiven und dynamischen Elementen versehen kann. Da Java Scripte ein gewisses Sicherheitsrisiko darstellen können, werden sie in von vielen AnwenderInnen in ihrem Browser deaktiviert.
Bezeichnet in dieser Webseite das Auffinden von Informationen mit Hilfe von
Links, die zu diesen Seiten führen. Die Navigation soll Ihnen dabei helfen, sich möglichst leicht in unserem Informationsangebot zurecht zu finden.
Online sein heißt elektronisch verbunden sein. Das sind Sie, wenn Sie sich z.B. über Modem und Telefon bei einem Provider eingewählt haben und Internet-Seiten oder andere Dienste abrufen.
Die Berufskundlichen Hauptschulkurse stellen zunehmend auch Online Aufgaben zur Verfügung. Solche Aufgaben sind sehr schnell veränderbar.
Sobald wir eine Änderung ins Internet "gestellt" haben, ist der aktualisierte Inhalt weltweit abrufbar.
PDF ist die Abkürzung für englisch "portable document file",
einem plattformübergreifenden Format von Adobe™. Zum Lesen von PDF - Dokumenten benötigt man den
Acrobat® Reader®, den man sich gratis von Adobe™ herunterladen kann. Die neueste Version kann jetzt auch eBooks anzeigen.
Gerade umfangreiche Behördeninformationen oder Studien werden sehr gerne im PDF Format veröffentlicht, da es unabhängig von der jeweiligen Computerausstattung ist.
Texte, Schriftsätze und Bildinformationen können als PDF in einem einheitlichen Dokument veröffentlicht werden. Außerdem bietet es einen gewissen Kopierschutz.
Das PDF Format gibt es seit 1993, seit 2001 können diese Dokumente auch von einigen Suchmaschinen durchsucht werden.
>> zum Acrobat® Reader® Download >>
Unter Shortcuts versteht man Tastaturbefehle bzw. Tastenkombinationen. Anstatt sich über Menüs eines Programmes vorzuarbeiten, sind Shortcuts oft effektiver und schneller zu handhaben, wenn man sie erst einmal auswendig gelernt hat.
Es gibt unterschiedliche Kombinationen von Buchstaben auf der Tastatur, um schneller oder leichter zu einem definierten Ziel/ Link zu gelangen.
TCP/IP
TCP/IP steht für Englisch Transmission Control Program/Internet Protocol. Es ist das Standard Protokoll für die Übertragung von Daten über das Internet.
Das Internet Protocol sorgt dafür, dass die Daten mit der richtigen Adresse versehen und weitergeleitet werden.
Jeder Rechner im Internet hat eine eindeutige Adresse.
Auf Grund des einheitlichen Adressierungsschemas kann jeder Rechner in einem TCP/IP-Netz jeden beliebigen anderen Rechner eindeutig identifizieren.
Das Transmission Control Program ist dafür zuständig, dass die Daten in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger ankommen. Es sichert den Datenaustausch ab, indem nach der vollständigen Übermittlung der Empfang des Datenpakets bestätigt wird.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter dem Stichwort Internet.
UNESCO steht für Englisch United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, auf Deutsch Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.
Die UNESCO hat 190 Mitgliedstaaten. Sie ist eine rechtlich eigenständige Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und hat ihren Sitz in Paris.
Am 4. November 1946 trat die Verfassung der UNESCO in Kraft.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der UNESCO Webseite:
>> http://www.unesco.de/ >>
Das Bildungsgeld update ist eine Förderung durch das Land Tirol. Es beträgt theoretisch bis zur Hälfte der Kurskosten. Allerdings ist die Höchstförderung pro Jahr derzeit beschränkt auf maximal 200.- Euro. Genauere Informationen zum Bildungsgeld erhalten Sie unter >> www.mein-update.at >>
Um gültig (valide) zu sein, sind Markup-Sprachen (insbesondere HTML/ XHTML) und Stylesheets entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden. Standardgemäß geschriebene Seiten weisen von Anfang an ein hohes Maß von Zugänglichkeit für alle auf.
Das W3C bietet im Internet Dienste an, um seine Seiten daraufhin zu überprüfen.
Die Web Accessibility-Richtlinien (accessibility heißt auf Deutsch Zugänglichkeit) des W3C möchten erreichen, dass die Hindernisse, die vielen Menschen den Zugang zu Webseiten erschweren oder ganz unmöglich machen, abgebaut werden oder möglichst ganz verschwinden.
Web-Inhalte sollen allen NutzerInnen unabhängig von physischen oder technischen Einschränkungen zugänglich gemacht werden.
Menschen mit Sinnesbehinderungen/ Behinderungen sind in noch viel stärkerem Maß auf das Internet angewiesen als andere. Sie nutzen das Internet auch doppelt so häufig wie nicht Behinderte.
Der Webmaster dieser Seiten möchte dazu beitragen, möglichst alle Hindernisse und Barrieren im Internet abzubauen. Das Internet könnte mit seinen derzeit über dreizehn Milliarden Seiten wesentlich dazu beitragen, möglichst vielen Menschen Informationen zu bieten. Leider sind aber immer noch nur sehr wenige Seiten annähernd barrierefrei.
Das wird sich nur mit einem entsprechenden Problembewusstsein für die Bedürfnisse Behinderter ändern. Eines der vielen technischen Hilfsmittel zu Überprüfung auf Zugägnglichkeit ist Bobby, einen Link dazu finden Sie auf allen Seiten außer in den Fotogalerien.
Das World Wide Web Consortium (die 3 'W' werden als W3 gekürzelt) koordiniert die Entwicklung des World Wide Web (WWW) und dessen internationale Standardisierung.
Das World Wide Web Consortium (W3C) wurde im Oktober 1994 von Tim Berners-Lee, dem Erfinder des WWW am Massachusetts Institute of Technology, Laboratory for Computer Science [MIT/LCS] in Zusammenarbeit mit CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung in Genf, wo das Web entstand, gegründet. Unterstützt wurde diese Gründung durch DARPA, das Amerikanische Verteidigungs-Forschungsprojekt und die Europäische Kommission.
Tim Berners-Lee ist Direktor der Organisation. Ziele des W3C sind: Das Web für alle Menschen auf allen Kontinenten zugänglich zu machen. Die Entwicklung von Technologien soll gefördert werden, die die große Bandbreite an Unterschieden in Kultur, Sprache, Erziehung, Fähigkeiten, materiellen Grundlagen, technischen und körperlichen Voraussetzungen abdecken. Schauen Sie sich die englische Seite an:
>> zu http://www.w3.org/ >>
Englische Bezeichnung für "weltweites Netz" (auch als WWW , 3W, W3 bezeichnet). Gemeint ist ein Dienst im Internet, der sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit sowie multimediale Elemente auszeichnet und zur Verbreitung des Internets massiv beigetragen hat.
Oft wird das "World Wide Web" mit dem Internet gleichgesetzt. Es ist aber nur ein Teil davon - also einer von mehreren Diensten.
Der Zugriff auf die Informationen erfolgt über Browser.
Das Web: Wie es begann
1989:
Das World Wide Web nahm seinen Anfang am CERN ("Conseil Européenne pour la Recherche Nucléaire", dem Europäischen Kernforschungszentrum in Genf).
Es ging darum, ein System zu entwickeln, über das man in den vorhandenen Dokumenten auf einfache Weise "browsen" (schmökern, sich umsehen, navigieren) konnte.
Wissenschaftliche Texte sollten online erreichbar sein, wobei eine einfache Textformatierung und das Einbinden von Grafiken erwünscht waren. Tim Berners-Lee und Robert Cailliau ersannen ein auf Client/Server Architektur basierendes System, das in Übereinstimmung mit dem damals 20-jährigen Internet war und damit unterschiedliche Soft- und Hardware-Technologien einbeziehen konnte.
Entscheidend für den Erfolg des WWW dürften die Hyperlink Funktionen gewesen sein.
Die beiden technischen Säulen des Projekts bildeten von Beginn an
die damals neue Dokumentenbeschreibungssprache HTML (Hypertext Markup Language)
und das High-Level-Internet-Protokoll (IP) , HTTP (Hypertext Transfer Protocol).
1991:
Im Mai konnte ein erstes WWW-Basismodell vorgestellt werden; und im Dezember wurde das WWW im "CERN Newsletter" erstmals einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Als vollständiges Paket hatte die neue Technologie schließlich im Juli 1992 im Internet einen öffentlichen Auftritt.
1993:
Im Jänner stellte Marc Andreessen vom NCSA ("National Center für Supercomputing Applications") eine erste Version des Browsers "Mosaic" vor.
Im April gab das CERN das WWW für die Öffentlichkeit frei.
Im September lieferte NCSA "Mosaic" aus, den ersten Browser zur Navigation im Web.
Das Weiße Haus sowie die UNO gingen online.
1993 berichteten erstmals einflussreiche Blätter wie die New York Times über das "neue Fieber" in der Internet-Gemeinde.
Auf der folgenden englischen Webseite können Sie sich Internetseiten Ihrer Wahl in den ältesten Browsern ansehen:
>> zum Browser Emulator >>
Website, web site (englisch) und Webseite meinen auf unseren Seiten manchmal dasselbe, nämlich alle Seiten des Internetangebotes einer bestimmten Internet Adresse.
So besteht z.B. die Webseite der Berufskundlichen Hauptschulkurse momentan aus 1.212 Seiten.
Im strengen Wortsinn von Website ist diese Verwendung oder Eindeutschung nicht korrekt. Englisch site = ein Ort, ein Platz, eine Stelle, keine Seite!
Ganz korrekt müsste es sogar heißen: der Website, nicht die Website, denn wortgeschichtlich ist es verwandt mit unserem "Sitz".
Webseite meint eigentlich die jeweils im Browser angezeigte Seite. Wir machen aber diese strenge Unterscheidung nicht.
WWW ist die Abkürzung für World Wide Web.
Ausführlichere Informationen dazu siehe unter Web.
Es ist die Gesamtheit der Rechner im Internet, die über HTTP mit Hypertext-Verknüpfungen vernetzt sind. Es existiert seit 1993 und machte das Internet erst populär. Durch seine einfache Bedienung und Multimediafähigkeit verdrängte es blitzartig die bisherigen Internet-Dienste.
Wenn Ihnen das Thema Zugänglichkeit von Web-Seiten nicht vertraut ist, bedenken Sie, dass manche BenutzerInnen möglicherweise in einer Umgebung arbeiten, die sich von der Ihren stark unterscheidet.
Ich zitiere hier die Einführung der deutschen WAI zu verschiedenen BenutzerInnen:
Sie sind möglicherweise nur unter Schwierigkeiten oder überhaupt nicht
in der Lage, zu sehen, zu hören, sich zu bewegen oder bestimmte Arten von
Information zu verarbeiten.
Sie haben möglicherweise Schwierigkeiten, einen Text zu lesen oder zu
verstehen.
Sie haben möglicherweise keine Tastatur oder keine Maus oder sind nicht
in der Lage, davon Gebrauch zu machen.
Sie haben möglicherweise einen reinen Textbildschirm, einen kleinen
Bildschirm oder eine langsame Internet-Verbindung.
Sie sprechen oder verstehen möglicherweise die Sprache, in der das
Dokument abgefasst ist, nicht fließend.
Sie sind möglicherweise in einer Situation, in der ihre Augen, Ohren
oder Hände beschäftigt oder behindert sind (z. B. bei der Fahrt zur
Arbeit, in einer lauten Umgebung o. Ä.)
Sie haben möglicherweise einen älteren Browser, einen völlig anderen
Browser, einen Sprach-Browser oder ein anderes Betriebssystem.
Bitte tragen Sie dazu bei, das Problembewusstsein für ein barrierefreies Internet gerade in Österreich zu stärken. Viele Barrieren entstehen einfach durch Unwissenheit. In Deutschland ist durch die Verordnung
zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik ( BITV) nach dem Behindertengleichstellungsgesetz die Situation etwas besser.
Österreich hat noch kein Behindertengleichstellungsgesetz. Sie können die Deutschen Richtlinien hier nachlesen:
>> Anlage zur Verordnung >>
Das Deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun einen Leitfaden zur Erstellung von barrierefreien E-Government-Anwendungen entwickelt. Er stützt sich auf die "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung" (BITV).
In insgesamt fünf Abschnitten werden alle wichtigen Aspekte für ein barrierefreies E-Government dargelegt, betonten die Autoren im Vorwort des Werks.
Der 133 Seiten umfassende Leitfaden wird im Rahmen des E-Government-Handbuches zum kostenlosen Download bereitgestellt:
>> Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik >>
Weitere Informationen zu diesem Thema: Im Jänner 2003 hat die ISO (International Organization for Standardization) zum Themenbereich Zugänglichkeit die Norm TS 16071 herausgegeben. Quelle und Bezugsmöglichkeit dieser Norm (Englisch):
>> ISO/TS 16701 - Beschreibungstext >>
Seit Juni 2004 gibt es auch in Österreich eine ausgezeichnete, vor allem praxisorientierte Website zu diesem Themenkreis.
Wenn Sie sich näher mit Zugänglichkeit und barrierefreiem Zugang zum Internet befassen wollen, schauen Sie sich diese Website an. Sie ist äußerst informativ, technisch hervorragend und zudem optisch schön gemacht:
>> zu WAI Austria Zugang für alle >>
"web-barrierefrei" bietet die Möglichkeit, Mitglied in einem Netzwerk zu werden und steht mit ExpertInnen auch mit Rat und Tat zur Verfügung. Viele Informationen und Hilfestellungen speziell für Österreich finden Sie dort unter der Adresse:
>> www.web-barrierefrei.at/ >>
Zusammenfassung
Die Worterklärungen auf dieser Seite sind eher Erläuterungen von Wörtern und Begriffen als ein richtiges Glossar,
ein Wörterverzeichnis. Es geht mir nicht um die exakte Definition der Wörter, sondern darum, Ihnen
einige Begriffe inhaltlich näherzubringen. Dass so viele Begriffe, Abkürzungen und Wörter
vom Internet handeln, ist kein Zufall.
Wenn Sie Ihr Gespür für die Möglichkeiten des Internet verfeinern können, ist ein Ziel dieser Worterklärungen erreicht. Sie sitzen in diesem Augenblick vor der größten Bibliothek der Welt, derer Sie sich mit Hilfe von Suchmaschinen wie beispielsweise Google bedienen können.
Gerne helfen wir Ihnen bei Fragen oder Problemen weiter.
Wenn Sie Wörter oder Begriffe nicht leicht verstehen, schicken Sie uns bitte eine >> E-Mail >>. Wir werden dann diese Worterklärungen ergänzen. Auch Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen!