Organisiert vom Service für Unternehmen des AMS Tirol haben unsere Kursteilnehmer/innen damit die Möglichkeit, sich einen Betrieb und die mit ihrem Wunschberuf verbundenen Tätigkeiten und möglichen Arbeitsplätze konkret anzuschauen.
Bis zum Dezember 2009 waren wir in sechs verschiedenen Betrieben, meist wurden uns pro Betrieb gleich mehrere Berufe vorgestellt. Die Jugendlichen erhielten dabei eine allgemeine Orientierungshilfe und vor allem viele Informationen aus erster Hand.
Bereits im Vorfeld erhielten sie Informationen über die Betriebe und konnten sich gezielt für eine Branche und einen entsprechenden Betrieb entscheiden. Die Betriebsführungen waren allesamt qualitativ hochwertig, das Bestreben der Betriebe, die Jugendlichen erstklassig zu informieren, war deutlich spürbar.
Immer wieder besuchen wir mit unseren Teilnehmer/innen die >> Tiroler Fachberufsschule für Handel INNSBRUCK I >> , deren Direktor Herbert Unterlechner uns äußerst kompetent und entgegenkommend die in Innsbruck ausgebildeten Sparten des Einzelhandels vorführt.
Neben dem Allgemeinen Einzelhandel, der auch z.B. Papierfachhandel, Farbwaren, Zoohandel umfasst, gibt es fachliche Schwerpunkte für folgende Branchen:.
Unsere 1. Betriebsbesichtigung führte uns am 28. Oktober in den Bereich Lebensmittelhandel im Merkur Markt.
Wichtigste Berufsvoraussetzung für den Beruf Einzelhandel ist sicher, dass man gerne mit Menschen arbeitet. Das notwendige kaufmännische Grundwissen wie Abrechnung, Kassieren, Kundenberatung, -betreuung, Rechnungswesen, Verkauf, Warenannahme, Wareneingangskontrolle, Warenauszeichnung, Warenpräsentation, Produkte/ Warenkunde lernt man während der Ausbildung.
Soziale Kompetenzen (Soft Skills ), persönliche und soziale Eigenschaften, die für den beruflichen Erfolg ebenso ausschlaggebend sein können wie fundierte Fachkompetenz sollte man mitbringen. Das sind für diesen Beruf insbesondere Einfühlungsvermögen, Erscheinungsbild, Flexibilität, Kontaktfähigkeit, Kundenorientierung, Organisationsfähigkeit, Selbstständige Arbeitsweise, Teamfähigkeit, Umgangsformen und Zuverlässigkeit.
Diese Kompetenzen lernt man nicht im Unterricht, das allgemeine Kursklima, die Kurskultur, die Art und Weise, wie man im Kurs miteinander umgeht, kann hier aber Orientierung bieten.
Informationen über freie Lehrstellen und Bewerbungsmöglichkeiten findest du ab Jänner 2010 unter:
>> Merkur Markt Grünes Licht für Deine Karriere! >>Der >> Goldene Adler >> ist ein 4 Sterne Hotel. Wir hatten eine Führung durch das Hotel (Rezeption, Stuben, Zimmer, Küche) und erhielten viele Informationen zu den verschiedenen Lehrberufen im Hotel. Uns wurde versichert, dass PraktikatInnen gerne aufgenommenwerden, im Betrieb sind einige Lehrlinge tätig. Zum Abschluss gab es einen wunderbaren Fruchtcocktail für die Jugendlichen.
Bei unserer Betriebsführung konnten wir die Entstehung eines Teiches in Wildermieming miterleben - leider waren wir dermaßen fasziniert, dass wir vergaßen, Bilder zu machen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich die Bilder auf der Website der Firma Seidemann direkt anzusehen!
>> Bilder Teichbau Seidemann >>In der Malerei Tomasini, welche wir am 17. November besuchten, erfuhren wir alles Wissenswerte über den Beruf des/ der Maler/in und Anstreicher/in. An dieser Betriebsbesichtigung, vielleicht weil die körperlichen Belastungen in diesem Beruf doch recht hoch sind, zeigten ausschließlich die Burschen Interesse. Umso faszinierter waren sie bei der Sache!
Eine wichtige Voraussetzung für diesen Beruf ist Schwindelfreiheit, da nicht selten auf Gerüsten oder Leitern (innen wie außen) gearbeitet werden muss. Die Bereitschaft zu reisen und häufig auf wechselnden Baustellen tätig zu sein sind von Vorteil. Das Arbeiten im Freien gehört ebenfalls zu diesem Berufsbild, auch das fanden die Mädchen in der Vorbereitung nicht so toll. Dennoch gehört der Beruf zu den am häufigsten erlernten Lehrberufen, und der Anteil an Mädchen steigt.
Auch für den Malerberuf werden Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und selbstständiges Arbeiten als Soft Skills vorausgesetzt.
Während der Einzelhandel Waren in kleinen Mengen an Endverbraucher abgibt, werden im Großhandel Waren in großen Mengen an Großabnehmer (Wiederverkäufer) verkauft. Die wichtigsten Aufgaben der Großhandelskaufleute sind daher der Einkauf, die Lagerhaltung und der Verkauf von Waren.
Für den Beruf Großhandelskauffrau/ mann werden, wie für die Tätigkeit in allen kaufmännischen Berufen bzw. Berufen mit einem hohen Anteil an Kundenkotakten, grundsätzlich mehr und vielschichtigere Soft- Skills benötigt als in technischen Berufen. Großhändler/innen benötigen allerdings zusätzlich erhebliche fachliche Qualifikationen, denn ihre Kunden sind selbst Verkaufsprofis aus dem Einzelhandel.
Am 2. Dezember fuhren wir zur SWAROVSKI OPTIK in Absam. Neben einer Fülle an Wissenswertem über den Beruf und die Ausbildungsmöglichkeiten ist uns vor allem auch das freundliche, höfliche, wertschätzende Betriebsklima in Erinnerung!
Gerade in einem so technischen Beruf, wo Präzision in allen Arbeitsschritten selbstverständlich sein muss, war das besonders markant. Vielleicht ist gerade das eines der Erfolgsgeheimnisse der Swarovski Optik, das zur Herstellung weltbester optischer Systeme führt.
SWAROVSKI OPTIK gibt entsprechende Bewerbungstipps und erklärt den Bewerbungsprozess: >> SWAROVSKI OPTIK >>.
Das könnte Sie auch interessieren:
Kurt Schmid, Helmut Hafner: SOFT-SKILLS. Ihre Bedeutung bei der Personalauswahl, -einstellung und -entwicklung. Explorative Studie im Auftrag des AMS. Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft, ibw-Schriftenreihe Nr. 140, Wien, Juli 2008. Als download Dokument: >> http://www.ibw.at/html/fb/fb140.pdf >>
Home .
Letzte Änderung: Datum: 2009-12-27 © 1999 - onwards. Impressum.Berufskundliche Hauptschulkurse, Radetzkystraße 47, 6020 Innsbruck, Tel: 0512/39 46 83 - 20.
. Zur Webnavigation!